Mittwoch, 22. Mai 2013

Kultur /

Aberglaube Ab zum Fetischpriester  

Von Alexander Göbel, ARD-Korrespondent in Afrika

Pferde-Skelett und Affen-Schädel auf dem Fetischmarkt von Lomé
Pferde-Skelett und Affen-Schädel auf dem Fetischmarkt von Lomé (kalyan3 | flickr.com | CC BY-NC-SA 2.0)

Wer krank ist oder Probleme hat, geht in Westafrika nicht zum Arzt, sondern zum Fetischpriester.

Sie halten nichts von Aberglauben? Und wenn doch, dann tragen Sie nur ein harmloses Silberkettchen um den Hals? In Westafrika ernten Sie damit nur ungläubige Blicke: Die Geister- und Schicksalswelt spielt dort noch immer eine sehr große Rolle.

Wer krank ist oder Probleme hat, geht nicht bloß zum Arzt, sondern zum Fetischpriester. Er ist Heilpraktiker, Psychologe, Zauberer und findiger Geschäftsmann in Personalunion - und wenn er etwas auf sich hält, dann deckt er sich auf dem Marché des Féticheurs in Lomé ein, dem größten Voodoo-Markt der Region. Ein "tapferer" Selbstversuch von Alexander Göbel.

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