Samstag, 25. Mai 2013

Hörsaal /

Afghanistan-Krieg Der Kunduszyklus  

Gesprächsrunde mit Tim Trantenroth (Künstler), Dr. Peter Lodermeyer (Kunsthistoriker) und Professor Christian Hacke (Politologe). Moderation: Gode Japs.

Tim Trantenroth hat als Künstler den Angriff auf Tanklastzüge in Kundus verarbeitet.
Ausgebrannter Tanklaster in Kundus (AP)

Mit Bildern lässt sich Politik machen. Aber ebenso können Künstler das Thema Krieg in ihren Werken aufgreifen. Tim Trantenroth ist einer von ihnen.

Der Krieg in Afghanistan ist auch im offiziellen Vokabular längst angekommen, die Bundeswehr steckt tief mittendrin. Fast 5.000 Soldaten sind in Afghanistan stationiert.

Kunst und Krieg

Das Thema Krieg betrifft nicht allein die Politik, sondern auch die Kultur. Der Berliner Künstler Tim Trantenroth hat das Schlüsselerlebnis dieses Krieges aus deutscher Sicht, nämlich den Angriff auf die Tanklastzüge bei Kundus, in einem Bilderzyklus verarbeitet – dem "Kunduszyklus". Als Ausgangsmaterial nutzt der 41-jährige Trantenroth Zeitungs- und Internetfotos, die er künstlerisch weiterverarbeitet.

Politik und Bilder

Wie mit Bildern Politik gemacht wird, und wie die audiovisuellen Medien, auch das Internet, unsere Wahrnehmung von Krieg beeinflussen, darüber diskutierten am 24. März in der Bonner Kunstgalerie der Künstler Tim Trantenroth, der Kunsthistoriker Dr. Peter Lodermeyer und der Politologe Professor Christian Hacke. Die Runde leitete der ehemalige Deutschlandfunk-Redakteur Gode Japs.


Mehr bei DRadio Wissen:

Afghanistan: Angriff mit fatalen Folgen (03.09.2010)

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