Samstag, 18. Mai 2013

Redaktionskonferenz /

Ahnenforschung Mein Name ist…  

Verfallene Klingel und Gegensprechanlage
Die Namenskunde erforscht, was sich hinter Namen verbirgt. (__o__ | flickr.com | CC BY-NC 2.0)

Warum wir heißen, wie wir heißen.

Ob Müller oder Schmidt, ob München oder Unterkaka, ob Rhein oder Finow. Die Namenforschung beschäftigt sich mit der Herkunft und Bedeutung von Familiennamen, Städtenamen oder auch Gewässernamen. In Deutschland gibt es fast eine Million Familiennamen.

Berufsbild und Charaktereigenschaft

Am häufigsten kommen die Nachnamen vor, die einem Berufsbild entspringen. Im Fall von Sauer soll es sich auch um charakterliche Eigenschaften der Vorfahren handeln. Die Schreibweisen der Namen sind abhängig von den nord- und süddeutschen Dialekten. So beschreiben das süddeutsche Schneider und der im Norden verbreitete Nachname Schröder den gleichen Beruf.

An der Universität Leipzig kann Namenkunde als Wahlfach belegt werden. Dort arbeitet die Namenforscherin Gabriele Rodriguez. Sie ist heute Gast in der Redaktionskonferenz.

Redaktion:
Ingo Rockenberg (Moderation), Markus Frania (Online-Redaktion)

Zu Gast:
Gabriele Rodriguez, Namensforscherin an der Universität Leipzig

Playlist:
Adele - Make You Feel My Love
Shakira - La Tortura
Stefan Nilsson - Gabriella's Song
Johann Sebastian Bach - Air
Lucenzo - Danza Kuduro
Stefan Nilsson – Fly with me (Lenas sång)

Rätsel:
Die Auflösung: In allen drei Szenen wird etwas frisiert.

Diese Sendung ist eine Wiederholung vom 16. Januar 2012



Mehr bei DRadio Wissen

Namensforschung - Ich und mein Nachname
Herr Fröhlich, Frau Grgic und Herr Fick - wie der Nachname den Menschen prägt.
(Meine Zukunft vom 28.12.2011)

Mehr zum Thema

Gesellschaft - Welchen Vornamen darf mein Kind bekommen?
(Artikel auf dw-world.de vom 05.04.2010)

Vornahmenberatung an der Universität Leipzig

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