Akustik Schöne Töne, Scheußliche Geräusche
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- Bei der Geige liegen die schönen und die scheußlichen Geräusche nahe beieinander. (Eldersign/ Flickr/ CC BY-NC-SA 2.0)
Manche Klänge sind pure Folter: das Messer, das über den blanken Teller schrappt, die Kreide, die auf der Tafel quietscht, der Bettnachbar, der schnaufend ein und prustend ausatmet im Schlaf. Andere erfreuen Ohren und Herz: der Wind, der durch die Trauerweide streicht, das Rotkehlchen, das am frühen Morgen vor dem Fenster zwitschert, die alte Vespa mit Zweitaktmotor, die über die Straße schnurrt. Woran liegt es, dass wir das Rauschen des Meeres als Entspannung empfinden, den Schall von der stark befahrenen Autobahn aber als störend – obwohl er nicht unbedingt lauter ist?
Eine Redaktionskonferenz zu schönen und schrecklichen Geräuschen – und zu Geräuschen, die aus unserem Alltag verschwinden: zum Beispiel das Piepen von Modems, das leise Schleifen des Tonbands im Kassettenrekorder, das kratzende Aufsetzen der Plattenspieler-Nadel auf der Vinyl-Scheibe.
Zu Gast ist der Musikwissenschaftler Michael Oehler, Professor für Medien- und Musikmanagement an der Hochschule für Medien und Kommunikation in Köln. Er hat auch genauer untersucht, warum sich die Nackenhaare aufstellen, wenn Kreide über die Tafel quietscht.
Redaktion:
Verena von Keitz (Moderation), Rachel Gessat (Online), Stephanie Gebert (Nachrichten), Alex Stojanoff (Technik)
Earobic:
Die Lösung unseres heutigen Earobics: Alle fünf Bands haben in ihrem Namen das Wort "Boys".
Musik:
Chalk Dust - Accordion Tribe
The Fingernails (Soundtrack Die Fliege) - Howard Shore
Fang mir eine Mücke - Colalalila
Gling-Glò - Björk
Thousand Bells - Yonderboi
Brassbanda - La Brass Banda
DoOshite - Jasmin Tabbatabai
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