Alternativer Gipfel Den Planeten doch noch retten!
Wolfgang Obenland vom Global Policy Forum erklärt, warum er in Umweltfragen optimistisch ist.
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- Besseres Klima, grünere Wirtschaft, weniger Armmut, mehr Bildung - die Themen beim People's Summit. (dpa | Fernando Maia)
Warum die Teilnehmer des People's Summit nicht die Hoffnung verlieren.
Nachhaltigkeit, Green Economy, Klimawandel - das sind die Schlagworte, um die es in dieser Woche (20.-22.6.) auf dem Rio+20 Erdgipfel der Vereinten Nationen geht. "+20", weil der Gipfel genau 20 Jahre nach dem ersten UN-Erdgipfel zum Thema Nachhaltigkeit stattfindet.
Wie wir ein besseres Klima, eine grünere Wirtschaft, weniger Armut oder mehr Bildung erreichen können, darüber debattieren in Rio auch unzählige Mitglieder von NGOs, Gewerkschaftler und zivilgesellschaftliche Initiativen beim parallel laufenden People's Summit, dem alternativen Gipfel.
Positives Fazit
Auch wenn die Abschlusserklärung von Rio+20 aller Voraussicht nach eine Enttäuschung wird – Wolfgang Obenland von der internationalen NGO Global Policy Forum zieht zumindest für den People's Summit ein positives Fazit.
Dank zivilgesellschaftlichen Engagements habe der Gipfel zahlreiche Prozesse in Gang gebracht. Oberland nennt als Beispiel die Arbeit der Civil Society Reflection Group on Global Development Perspectives. Dort arbeite man an einer Reform der UN-Struktur - und diese Arbeit sei mit dem Gipfel noch lange nicht abgeschlossen. So wolle die Gruppe unter anderem erreichen, dass in der UN ein Ombudsmann für Nachhhaltigkeitsfragen eingeführt wird. Die Kosten für diese Stelle lägen bei fünf Millionen Euro.
Wie die Menschheit den Planeten doch noch retten kann - darum geht es auch in unserem Tagesthema.