Antarktis Arbeiten am Südpol
Marco Poltronieri hat zwei Männer getroffen, die zum Arbeiten ins Ewige Eis gegangen sind
Sonnenschutz - das war mit das Wichtigste, was Stefan Sikora und Markus Kupka in der Antarktis gebraucht haben. Die beiden haben als Maler und Lackierer an einer Forschungsstation mitgebaut.
Eigentlich kommen die beiden aus Bocholt im Münsterland. Aber für zwei Monate tauschten sie ihre Heimatstadt mit einer kleinen vorgelagerten Insel in der östlichen Antarktis.
Keine Orientierung
Am Anfang musste sich Stefan Sikura erst einmal an die vollkommen fremde Umgebung gewöhnen. “Ich habe am Anfang gar nicht erkannt, wo das Wasser überhaupt anfängt und wo das Land endet", sagt er. Nach ein paar Tagen konnte er dann die Konturen der Insel erkennen.
Raues Klima, einfaches Leben
Kein Ort der Erde hat ein raueres Klima als die Antarktis. Dementsprechend arbeitet und lebt es sich dort auch. So richtig frei ist man trotz der endlosen Weite der Natur nicht, sagen die beiden. Denn mal eben aus dem Haus gehen und einen Hamburger kaufen – das funktioniert hier nicht.