Samstag, 18. Mai 2013

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App.net Alternative zu Facebook und Twitter  

Die Webschau mit Thomas Reintjes

Viele Profilfotos von Appnetusern.
Ist App.net die Community der Zukunft? (Screenshot App.net | Bearbeitung: DRadio Wissen)

Twitter muss Geld verdienen und setzt stärker auf Werbekunden - die Twitternutzer ärgert das. Einige ziehen darum um: zu App.net.

Die Idee zu App.net stammt von Dalton Caldwell. Dafür hat er zunächst Spenden gesammelt: rund 750.000 Dollar sind innerhalb eines Monats zusammengekommen. Jeder, der für App.net spendet, bekommt im Gegenzug etwas dafür. Für eine 50-Dollar-Spende gibt es den einjährigen App.net-Zugang, für 100 Dollar bekommt man einen Entwicklerzugang, für 1000 Dollar einen Premium-Entwickler-Account.

Alternative zu Twitter und Facebook

Ziel von Dalton Caldwell war es, eine Alternative zu den eher geschlossenen Diensten wie Twitter und Facebook zu schaffen. Außerdem verzichtet app.net auf Werbung - das Geld kommt stattdessen durch Spenden zusammen.

Join the Movement at join.app.net from AppDotNet on Vimeo.

Ob sich app.net behaupten wird?

Diese Herangehensweise ist für app.net eine hohe Einstiegshürde auf dem Markt. Sollte die Plattform aber so nutzerzentriert funktionieren, wie Dalton Caldwell sich das vorstellt, könnte App.net Erfolg haben. Viele Blogger wünschen sich einen Erfolg für App.net, sind aber skeptisch, ob dieser wirklich eintreten wird. Der US-amerikanische Techblogger MG Siegler schreibt zusammengefasst, wenn man nicht in einer mächtigen Position sei, könne man viel ankündigen. Aber wenn man einmal erfolgreich sei, sehen die Dinge anders aus.

Blogger bleiben skeptisch

Jürgen Vielmeier von Basic Thinking schreibt: "Jetzt noch einmal Zeit und Energie in einen weiteren Dienst zu stecken, der genauso aussieht wie ein Zwischending aus Facebook und Twitter und dazu noch kostenpflichtig sein soll, erscheint mir nicht logisch."

Mischung aus Facebook und Twitter

Journalisten von Read Write Web haben sich den Status Quo der Seite angesehen. Die Profilseiten ähneln denen von Facebook, im Gegensatz zu Twitter können auch längere Posts geschrieben werden: 256 Zeichen sind möglich. Außerdem kann man auf der Plattform alle Posts einsehen.



Mehr bei DRadio Wissen:

Facebook-Alternative gesucht
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(Medien vom 24.07.2012)

Safebook will Alternative zu Facebook werden
Der Darmstädter Juniorprofessor Thorsten Strufe über seine Idee
(Medien vom 10.05.2012)

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Crabgrass, Global Square oder Lorea - so heißen einige alternative Soziale Netzwerke.
(Medien vom 21.03.2012)

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