Samstag, 25. Mai 2013

Agenda /

Arbeitsmarkt Hungerlohn als Aufstiegschance  

Ein Gespräch mit der Statistikerin Katharina Schüller

Eine Friseurin bei der Arbeit
Viele Friseure werden sehr schlecht bezahlt. (nathangibbs | flickr.com | CC BY-NC-SA 2.0)

Eine Rutsche in die Armut: So sehen Gewerkschaften den Niedriglohnsektor. Eine von der Wirtschaft beauftragte Studie will jetzt das Gegenteil beweisen. Der Niedriglohn sei ein Trittbrett zu besseren Jobs.

Haare schneiden für vier Euro pro Stunde, am Fließband stehen oder im Supermarkt an der Kasse sitzen für sechs Euro - solche und andere Jobs gehören zum Niedriglohnsektor. Schuften für einen Hungerlohn und trotzdem pleite vor dem Monatsende: Der Niedriglohnsektor gilt gemeinhin als Armutsfalle. Viele Niedriglöhner seien zusätzlich auf Sozialleistungen angewiesen, heißt es etwa bei den Gewerkschaften, die deshalb den gesetzlichen und flächendeckenden Mindestlohn fordern.

Studie im Auftrag der Wirtschaft

Eine neue Studie (PDF-Format) des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) kommt jetzt zu anderen Ergebnissen: Danach steigen jährlich 24,1 Prozent der Geringverdiener zu Normalverdienern auf. Für viele sei der Niedriglohnsektor der Einstieg in eine besser bezahlte Beschäftigung. Die Untersuchung wurde im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellt, hinter der die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie stehen.

Im Gespräch mit unserer Statistikerin Katharina Schüller nehmen wir die Studie unter die Lupe und gehen der Frage nach, ob der Niedriglohnbereich eher ein Sprungbrett in die Mittelschicht oder aber eine Rutsche in die Armut ist.



Mehr bei DRadio Wissen

Soziale Sicherung - Das leistet der Sozialstaat
Gespräche mit Robert Neumann, Ilona Mirtschin, Monika Queisser
(Tagesthema auf DRadio Wissen vom 26.07.2011)

Zum Kommentieren bitte registrieren oder anmelden.

Zu diesem Beitrag gibt es noch keine Kommentare

Wenn Sie Verstöße gegen unsere Kommentar-Regeln feststellen, informieren Sie bitte die Forenadministration per E-Mail.

Beitrag hören

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Agenda

Deutschland-Fans nehmen am Sonntag (17.06.2012) in Nürnberg (Mittelfranken) in Morphsuits in Schwarz-Rot-Gold

StereotypenWelcome Krauts!

An die Stelle alter Rivalitäten und Feindschaften treten Freundschaften und Sympathien.

Mehr …

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und der Chefredakteur der Bild-Zeitung, Kai Diekmann, umarmen sich am 20.05.2013 während einer Besichtigung des Startup Unternehmen «Rocket Space» in San Francisco in Kalifornien (USA).

SpringerDie Bild im Tal

Kai Diekmann ist jetzt ein Internetgeek - keine gute Nachricht für seine Angestellten.

Mehr …

Ein Mann zeigt auf die neue XBox One.

XBox OneBig Brother im Wohnzimmer

Ultimatives Gaming-Erlebnis oder Bespitzelung im Wohnzimmer?

Mehr …

Eine Frau starrt ungläubig mit aufgerissenen Augen.

PsychologieBist du irre

Alles psychische Störungen: ein ausgelassenes Essen, Traurigkeit, Schüchternheit.

Mehr …

Hände, die auf einem Klavier spielen.

UrheberrechtTaktlos

Warum ein Musiklehrer seine Videos auf Youtube löschen muss.

Mehr …

Der Stadtpark im Hamburger Stadtteil Barmbek.

StadtparksGrün macht glücklich

Im Stadtpark bleibt niemand allein: Wir bevölkern die Grünanlagen gerne in Massen.

Mehr …