Mittwoch, 19. Juni 2013

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Arbeitswelt Apples schlecht bezahlte Verkäufer  

Heike Wipperfürth über einen vermeintlichen Traumjob

Kunden warten vor dem Apple Store in München auf den Verkaufsstart des iPad2, waehrend im Vordergrund das Symbol des Herstellers Apple an einer Scheibe des Geschäftes hängt (Foto vom 25.03.11).
Kunden reißen sich regelmäßig um die neusten Apple-Produkte - wie hier in München. (AP)

Wer in den USA bei Apple als Verkäufer arbeitet, verdient schlechter als bei der Konkurrenz. Trotzdem sind die Jobs in den Shops begehrt: Es bewerben sich so viele, dass es mancherorts leichter ist, einen Platz an einer Eliteuni zu bekommen, als im lokalen Apple-Store.

Stephen Hackett hat jahrelang in einem Apple Store gearbeitet: erst als Verkäufer, später als " Lead Genius" - also als Apple-Techniker, der im Laden hinter der Theke steht und bei der Lösung von Computerproblemen hilft. Er hörte geduldig zu, wenn Kunden sich beschwerten oder nicht mehr weiter wussten - und irgendwie machte ihm das viel Spaß, obwohl die Bezahlung nicht üppig war.

Der Konzern macht Gewinne und spart am Lohn

Insgesamt 30.000 der 43.000 Apple-Mitarbeiter arbeiten in amerikanischen  Apples Stores. Mit ihrer Hilfe macht der Konzern gigantische Gewinne. Doch seine Verkäufer bezahlt Apple verhältnismäßig schlecht: Selten gibt es mehr als 25.000 Dollar pro Jahr - das ist deutlich weniger als bei Konkurrenten wie Verizon. Auch eine Provision erhalten Apple-Verkäufer nicht.



Mehr bei DRadio Wissen:

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Bessere Arbeitsbedingungen in China
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(Webschau vom 15.02.2012)

Mehr zum Thema:

Apple’s Retail Army, Long on Loyalty but Short on Pay
(nytimes.com vom 23.06.2012)

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