Architektur Kleiner Raum für große Gedanken
Tim Thaler hat ein Ein-Quadratmeter-Haus ausprobiert
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- Das Ein-Quadratmeter-Haus ist das aktuelle Projekt des Designers Le Van Bo. (Daniela Kleint | hartzivmoebel.de)
In den Städten wird Wohnraum immer knapper und teurer. Die logische Konsequenz: Wohnraum muss verkleinert werden. Wie viel Platz genügt einem Menschen?
Der Designer Le Van Bo hat ein transportables Haus entwickelt, das gerade mal einen Quadratmeter misst. Dass ausgerechnet er auf eine solche Idee kommt, ist nicht weiter verwunderlich: Sein Motto lautet "Konstruieren statt Konsumieren". Der Berliner Architekt mit laotischen Wurzeln hat es schon mit seiner Entwicklung von Hartz-IV-Möbel zu Bekanntheit gebracht.
Gratis-Baupläne fürs Ein-Quadratmeter-Haus
Seine neueste Mission, das Ein-Quadratmeter-Haus, besteht lediglich aus Sperrholz, ein paar Schrauben, vier Rädern, einer Tür, ein bisschen Acryl-Glas und einem Tag Arbeit. Dafür kann man es aber zum Beispiel als Büro, Schlafzimmer oder Laden verwenden. Die Baupläne gibt es vom Konstrukteur gratis.
Bauen für eine bessere Welt
Erfunden hat Le Van Bo sein Haus für Menschen, "die glauben, dass die Welt besser wird, wenn wir mehr bauen und weniger kaufen". Obwohl seine Botschaft eher metaphorisch gemeint ist und zum Selbst-Bauen und kritischem Nachdenken über Konsum anregen soll, wurde tatsächlich bereits der eine oder andere Minimalist in einem Ein-Quadratmeter-Haus gesichtet. So auch Tim Thaler, der das Minihaus in Berlin getestet hat.
Aus urheberrechtlichen Gründen können wir diesen Bericht aus der Sendung Neonlicht von Deutschlandradio Kultur leider nicht zum Nachhören anbieten.
ONE SQM House - Von Bo LeMentzel (GONEASTRAYfilms | Youtube)