Argentinien Barra Brava immer extremer
Julio Segador über Gewaltexzesse im argentinischen Fußball
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- Argentiniens Fußball hat ein Problem mit extrem gewaltbereiten Fans. (alvez | flickr | cc by-nc-sa 2.0)
Hooligans bedrohen Profis und Funktionäre argentinischer Fußballclubs.
"Barra Brava" - die "Wilde Horde" - so werden in Argentinien Fußballfanclubs genannt, die sich der Ultra-Szene zuordnen, nicht selten aber auch nah zur Hooliganbewegung stehen. Die Gefahr durch einige der Fans wächst. Profis und Funktionäre argentinischer Clubs werden bedroht.
Gewalt gegen Spieler
Der kolumbianische Profispieler Giovanni Moreno vom argentinischen Erstligisten Racing Club Buenos Aires wird diesen Tag so schnell nicht vergessen: Als er nach dem Training nach Hause fährt, stoppen Mitglieder der Barra Brava seinen Wagen. Einer der Hooligans hält Moreno einen Revolver ans Knie. Er werde ihm das Knie zerschießen und seine Karriere beenden, wenn er nicht endlich besser spiele, drohte der Hooligan. Diese Episode ist nur der vorläufige Höhepunkt einer ganzen Serie an Gewaltexzessen im argentinischen Fußball, die Profis, Funktionäre und Fans in Atem hält.