Sonntag, 26. Mai 2013

Redaktionskonferenz /

Armut Zu wenig zum Leben  

Korrespondenten sprechen über Armut in ihren Berichtsgebieten

Soweto, Kliptown
Südafrika: Eigentlich ein reiches Land, trotzdem herrscht in den Townships große Armut. (AP)

In Deutschland bedeutet Armut oft große Einschränkung, soziale Isolation und psychische Belastung. Zumindest aber springt der Staat mit einer Grundversorgung ein. In anderen Ländern ist das nicht der Fall: Hier ist die Situation von armen Menschen unter Umständen noch viel drastischer.

Armut ist nicht gleich Armut. Wer in westlichen Ländern arm ist, lebt nicht gut, kann selten am kulturellen Leben teilhaben, leidet oft unter sozialer Isolation und seelischen Qualen. Aber er kann staatliche Hilfen in Anspruch nehmen.

In anderen Ländern der Erde gibt es keine oder nur geringe staatliche Hilfen. Das Leben von armen Menschen verläuft dort unter sehr viel schlechteren Umständen. In der Redaktionskonferenz berichten Korrespondenten aus unterschiedlichen Ländern über Armut in ihren Berichtsgebieten. 

 

Gäste:
Markus Rimmele, Shanghai
Antje Diekhans, Nairobi
Leonie March, Durban
Marc Dugge, Rabat

Redaktion:
Matthias von Hellfeld (Moderation), Anna Kohn (Online-Redaktion), Sophie Stiegler (Nachrichten), Andreas Räder (Technik)

Earobic:
Nicht auf das Oktoberfest gehören: Löwengebrüll und das Tuten eines Dampfers

Playlist:
Sultans of Swing  -  Dire Straits
Nine Million Bicycles - Katie Melua
Crazy - Seal
Like a Hobo - Charlie Winston
Tears in Heaven - Eric Clapton
Lost - Coldplay
Woröm Dunn Ich Mir Dat Eijentlich Ahn? - BAP
Baba O'Riley - The Who



Mehr zum Thema bei DRadio Wissen:

Armut: Für ein paar Dollar mehr
Wirtschaftswissenschafler des Poverty Action Lab am MIT prüfen in sogenannten randomisierten Doppelblindstudien, was gegen absolute Armut hilft.
(Tagesthema vom 04.10.2012)

Mehr Informationen:

Das Poverty Action Lab am MIT

Die Milleniumsziele der United Nations gegen Armut

Organisationen, die "andere" Entwicklungsarbeit leisten

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