Mittwoch, 19. Juni 2013

Natur /

Astronomie Das kosmische Staubtuch  

Dirk Lorenzen über ein rätselhaftes astronomisches Phänomen

Reste von Staubscheiben im All.
Reste von Staubscheiben im All. (Caltech)

Astronomen staunen über starke Veränderungen bei jungem Stern.

Wenn neue Sterne entstehen, umgibt sie nach gängiger Theorie eine Staubscheibe, die erst nach Tausenden bis Millionen Jahren verschwindet.

Ein Rätsel

Nun berichten Astronomen aber von einem Stern, der seine Staubscheibe viel schneller loswurde: in nur zwei Jahren. Die Astronomen stehen vor einem großen Rätsel: Die Beobachtungen erfolgten mit zwei verschiedenen Instrumenten, so dass ein simpler Messfehler nicht vorliegen kann. Der Stern selbst hat sich im Laufe der Zeit völlig normal verhalten, hat keine Strahlungsausbrüche oder ähnliches erlebt. Auch ist ausgeschlossen, dass irgend etwas einfach den Blick auf den Staub verdeckt.

Unbekannte Vorgänge

Es bleibt wohl nur der Schluss, dass bei jungen Sternen Prozesse ablaufen, von denen die Forscher bisher nichts geahnt haben - und die von großer Bedeutung für die Entstehung erdähnlicher Planeten sein könnten.

Das komplette Manuskript zum Nachlesen finden sie auf den Seiten von Forschung Aktuell.



Mehr bei DRadio Wissen:

Wenn die Venus mit der Sonne...
Dirk Lorenzen über ein kurioses Jahrhundertereignis der Astronomie
(Natur vom 06.06.2012)

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(Natur vom 31.05.2012)

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