Samstag, 25. Mai 2013

Natur /

Astronomie Per Ballon zu den Exoplaneten  

Guido Meyer über ein neues Nasa-Projekt

Um die Sonne OGLE-2005-BLG-390L im Sternbild kreist der bislang kleinste Exoplanet, der nur die fünffache Masse der Erde hat.
Um die Sonne OGLE-2005-BLG-390L im Sternbild kreist der bislang kleinste Exoplanet, der nur die fünffache Masse der Erde hat. (Eso)

Ein Ballon soll die Lücke zwischen erdgebundenen und im Weltraum stationierten Teleskopen schließen.

Die Nasa hat ein neues Projekt vorgestellt, das die Lücke zwischen erdgebundenen und im Weltraum stationierten Teleskopen schließen könnte: ein Ballon zwischen Erde und All. Dieser soll fernab von der störenden Erdatmosphäre neue Hinweise auf exosolare Planeten bringen, Welten also, die andere Sonnen umkreisen als die unsere.

Fern ab von Turbulenzen und Staub

"Mit einem Ballon könnten wir 99 Prozent der störenden Erdatmosphäre unter uns lassen und damit Turbulenzen und Staub, die bei Beobachtungen auf dem Boden stören", sagt der Physiker Wesley Traub vom Jet Propulsion Laboratory in Kalifornien. "Als Gondel ist eine Instrumentenplattform mit Teleskopen unter dem Ballon befestigt. Sie können auf Sterne ausgerichtet werden oder generell auf das, was wir gerade beobachten wollen."

Beschlossene Sache ist der Ballon noch nicht

Doch um die eigentlichen Exoplaneten optisch abzubilden, dazu reicht die Auflösung von fliegenden Fernrohren in 35 Kilometer Höhe dann doch nicht. Deshalb will sich die Nasa bei ihrem Ballon Zodiac II auf exosolare Gesteinsgürtel rund um andere Sonnen konzentrieren.

Beschlossen hat die Nasa den Bau eines solchen Ballons noch nicht. In Zeiten knapper Kassen ist solch ein Teleskop in der Gondel, das nur ein paar Millionen kosten würde, jedoch wahrscheinlicher als weitere Weltraumteleskope.

Das komplette Skript zum Bericht finden Sie auf der Seite von Forschung Aktuell vom Deutschlandfunk.



Mehr auf DRadio Wissen:

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Fast 500 Exo-Planeten haben Astronomen bis heute gefunden - Welten also, die andere Sonnen umkreisen als die unsere. Schade ist nur: Wir können sie mit bisherigen Mitteln nicht sehen. Das wollen Forscher nun ändern.
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Die Planetenjäger
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Mehr zum Thema:

Die Streichlist der NASA
Der Deutschlandfunk über das NASA-Budget 2013

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