Auslandsstudium Weltoffenheit und Selbstvertrauen
Julia Rosch und Katharina Mild über verbesserte Berufsaussichten durch ein Auslandsstudium
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- Auslandsaufenthalte gehören für viele einfach in den Lebenslauf. (Tiago A. Pereira | Flickr | CC BY-NC 2.0)
Personaler wie Berufsberater sind sich einig: Wer für längere Zeit ins Ausland geht, wird reifer, selbstbewusster und weltoffener – egal ob er dort ein Praktikum absolviert oder umherreist.
Auslandsaufenthalte gehören heute in den Lebenslauf. Darum wollen viele Studenten ihr Studium in Ausland so effizient wie möglich gestalten. Man kann es aber auch locker angehen lassen, sich von Abenteuerlust treiben lassen. Nur was bringt den Studenten diese Zeit im Ausland später, wenn sie sich einen Job suchen müssen. Martina Schmidt, verantwortlich für das Central Recruitment bei Ford in Köln, sagt, dass Bewerber mit Auslandserfahrungen deutlich bessere Chancen im Bewerbungsverfahren hätten.
Mehr Selbstvertrauen
Der Coach und Diplompsychologe Josef Albers von Kernfindung weiß warum: "Ich spüre bei vielen eine deutlich größere Offenheit gegenüber neuen Kulturen, gegenüber anderen Menschen. Viele bringen eine neue Perspektive mit auch auf ihr Studium hier, mehr Selbstständigkeit, Flexibilität, Unabhängigkeit und natürlich auch Selbstvertrauen."
Erfolgreich im Ausland
Silke Rauscher zum Beispiel könnte ihren Job ohne Auslandserfahrung sofort an den Nagel hängen – oder wahrscheinlich hätte man sie gar nicht erst eingestellt. Ein Auslandssemester in Slowenien, ein Schuljahr in Argentinien, ein Praktikum in den USA und Freiwilligenarbeit in Botswana zählen zu ihren Erfahrungen. Heute arbeitet sie bei der Austauschorganisation YFU.
Alle Berichte werden in der Sendung "Mein Studium - Studieren im Ausland" am Samstag, den 21. Juli, ab 9:05 Uhr wiederholt.