Automatisierung Kollege Roboter
Thomas Reintjes über neue Sicherheitsstandards für Roboter
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- Wenn Mensch und Roboter zusammenarbeiten braucht es Regeln. (Geschäftsstelle Deutscher Zukunftspreis Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.)
Die Iso-Norm TS 15066 soll ab 2013 Roboter sicherer machen, die mit Menschen zusammenarbeiten.
Die Barrieren sollen fallen und Roboter nicht mehr abgezäunt in Fabriken stehen, sondern zum echten Kollegen werden. Doch wenn Roboter gemeinsam mit Menschen arbeiten, bringt das auch Sicherheitsrisiken mit sich.
Stopp bei Hautkontakt
Deshalb soll ab 2013 eine neue Iso-Norm Sicherheitsstandards für Roboter neu definieren. Für das trockene Regelwerk haben Forscher praxisnah mit Robotern geforscht und mit Dummys, nicht mit Menschen. Verschiedene Versuche sollten zum Beispiel dazu dienen, herauszufinden, wann mögliche Zusammenstöße mit Roboterarmen für Menschen bedrohlich sind.
Die Sicherheitsrisiken von Roboteranlagen erkennen
So sollen Roboter lernen, wie gefährlich ihre Aktionen sind. Haben sie zum Beispiel einen stumpfen Gegenstand gegriffen, können sie sich schneller bewegen als wenn sie einen spitzen Schraubendreher im Greifer haben. Selbst wenn der Roboter eine Schere hält, kann er bei entsprechend angepasster Geschwindigkeit noch stoppen, sobald er den kleinsten Hautkontakt bemerkt.
Die neue Norm wird eine individuelle Sicherheitszertifizierung sehr unterschiedlicher Roboteranlagen ermöglichen und damit auch Rechtssicherheit für die Betreiber schaffen.
Das komplette Skript zum Bericht finden Sie auf der Seite von Forschung Aktuell vom Deutschlandfunk.