Aversionstherapie Teufel gegen Beelzebub
Sina Fröhndrich hat versucht, einem Freund das Rauchen abzugewöhnen
Schocken, um zu therapieren – das ist das Motto der Aversionstherapie.
Extrem viel rauchen, um das Rauchen zu bekämpfen. Dem Trinker eine widerliche Spinne ins Glas schmuggeln. Dem Vielfraß etwas Ekeliges ins Essen mischen. Die Betroffenen werden in Zukunft stets an diese unangenehme Erfahrung denken müssen, wenn sie sich ihrem Laster hingeben wollen – und dann darauf verzichten. Das ist die Idee der Aversionstherapie.
Atemstillstand gegen Alkoholismus
In den 1960er Jahren trieb der kanadische Wissenschaftler S.G. Laverty die Therapie weiter: Er verursachte bei Probanden einen Atemstillstand, während sie Alkohol tranken. Durch diesen Schock wollte er sie von ihrer Sucht heilen. Eine besonders brutale Form der Aversionstherapie.
Aversionstherapie im Praxistest
Reto U. Schneider hat die Geschichte in seinem "Buch der verrückten Experimente" beschrieben. Sina Fröhndrich hat eine menschenfreundlichere Variante am lebenden Objekt getestet.
Dieses Verrückte Experiment ist eine Wiederholung vom 22.05.2012. Weitere Verrückte Experimente finden Sie in der Übersicht.