Awards Preiswürdige Filme im Netz
Zum ersten Mal ist in Essen der deutsche Webvideopreis vergeben worden.
Er ist so etwas wie der Deutsche Filmpreis für Online-Videos: der Deutsche Webvideopreis. Zum ersten Mal ist er jetzt in Essen verliehen worden - natürlich in einem Kino. 15 Filme und Projekte wurden ausgezeichnet - darunter auch Videoblogs mit mehreren Filmen. Insgesamt 4000 Beiträge waren nominiert. Eine Jury hat sich alle angesehen und die war gut besetzt: etwa mit Mario Sixtus, Webvideo-Pionier in Deutschland mit seinem "Elektrischen Reporter" oder Jörg Sadrozinski, dem Redaktionsleiter von tagesschau.de. Insgesamt bestand die Jury aus fünf Mitgliedern. Aber auch die Internetnutzer konnten abstimmen. In jeder Kategorie gab es einen Jury- und einen Publikumspreis
Leben mit der Glasknochenkrankheit
Einige Highlights: Der Film "Freddy", gewann den Dokumentarfilm-Publikumspreis. Er erzählt die Geschichte von Frederik Heinrich, der an der Glasknochenkrankheit leidet. Roman Mischel hat ihn für die Caritas gedreht.
Exklusiv fürs Netz
Die Regeln für den Webvideopreis: Die Filme müssen exklusiv fürs Netz produziert, nicht älter als zwei Jahre alt und innovativ und herausragend sein.
Innovativ waren zum Beispiel Videos und Projekte, die mit dem Netz spielen. So etwa der Jury-Preiträger in der Kategorie "Serie" - das Projekt "140 Sekunden" - "Tweets und ihre Geschichte". Statt um 140 Zeichen geht es hier um 140 Sekunden.
Preiswürdiger Jahresrückblick
Beim Großteil der Videos im Netz geht es um Unterhaltung und Spaß - auch hier wurden Preise vergeben. Publikum und Jury waren sich einig, den Preis in der Kategorie "Fun" an ein Jahresrückblick-Video zu verleihen.
Der schönste Fußball-Moment
Eine weitere Idee, die prämiert wurde: MorgenpostTV hat Fußballfans nach ihrem schönsten Fußball-Moment gefragt. Dafür gab es den Publikumspreis in der Kategorie Talk.