Balkan Wahlkampf in Montenegro
Ralf Borchard ist durch das Land gereist
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- Montenegro: Land der schwarzen Berge oder "Mafia-Staat"? (Michel27 | fickr.com | CC BY-NC 2.0)
Montenegro ist EU-Beitrittskandidat, aber in dem Land blüht die Korruption. Kritiker werfen der herrschenden Partei von Milo Djukanovic Verbindungen zum Zigaretten- und Drogenschmuggel vor. Am 14. Oktober entscheidet sich, ob sie an der Macht bleibt.
Die US-Zeitschrift "Foreign Affairs" hat Montenegro vor kurzem als "Mafia-Staat" charakterisiert. Kritiker werfen der Partei von Milo Djukanovic enge Verbindungen zum internationalen Zigaretten- und Drogenschmuggel vor. Djukanovics Partei regiert seit über 20 Jahren das kleine Adria-Land mit nur 620.000 Einwohnern.
Korruption und EU-Beitritt
Unter seiner Herrschaft hat sich die Korruption immer weiter ausgebreitet. Trotzdem ist Montenegro heute EU-Beitrittskandidat. Am 14. Oktober finden in Montenegro Parlamentswahlen statt - dann entscheidet sich, wohin das Land in Zukunft steuert.