Mittwoch, 22. Mai 2013

Globus /

Balkan Wahlkampf in Montenegro  

Ralf Borchard ist durch das Land gereist

Das Ufer eines Sees in Montenegro, einige Häuser des Städtchens Perast, im Hintergrund Berge.
Montenegro: Land der schwarzen Berge oder "Mafia-Staat"? (Michel27 | fickr.com | CC BY-NC 2.0)

Montenegro ist EU-Beitrittskandidat, aber in dem Land blüht die Korruption. Kritiker werfen der herrschenden Partei von Milo Djukanovic Verbindungen zum Zigaretten- und Drogenschmuggel vor. Am 14. Oktober entscheidet sich, ob sie an der Macht bleibt.

Die US-Zeitschrift "Foreign Affairs" hat Montenegro vor kurzem als "Mafia-Staat" charakterisiert. Kritiker werfen der Partei von Milo Djukanovic enge Verbindungen zum internationalen Zigaretten- und Drogenschmuggel vor. Djukanovics Partei regiert seit über 20 Jahren das kleine Adria-Land mit nur 620.000 Einwohnern.

Korruption und EU-Beitritt

Unter seiner Herrschaft hat sich die Korruption immer weiter ausgebreitet.  Trotzdem ist Montenegro heute EU-Beitrittskandidat. Am 14. Oktober finden in Montenegro Parlamentswahlen statt - dann entscheidet sich, wohin das Land in Zukunft steuert.



Mehr zum Thema bei DRadio Wissen:

Balkan: Auf der Suche nach innerem Frieden
In den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens werden noch immer Tausende vermisst.
(Globus vom 30.08.2012)

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(Feature vom 16.07.2011)

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