Donnerstag, 20. Juni 2013

Medien /

BBC Social-Media-Pflicht bei der BBC  

Mercedes Bunz erklärt den Inhalt des Strategiepapiers der BBC.

Das Logo der BBC prangt auf einem Button.
Für viele BBC-Mitarbeiter wird Social Media in Zukunft verpflichtend. (jaypod | Flickr | CC BY-NC-SA 2.0)

Die BBC verordnet ihren Regionalsendern mehr Social Media für schnellere Recherche und Themenfindung.

Der britische Sender BBC hat ganz offiziell ihren Regionalsender eine stärkere Nutzung der Sozialen Netzwerke verordnet. Jeder Moderator und Redakteur der Regionalstudios soll in Zukunft praktische Kenntnisse über den Einsatz von Facebook und Twitter als Recherchewerkzeug haben.

Social Media ist nicht optional

Robin Morley, der Leiter bei der BBC für Soziale Medien innerhalb der Regionalsender, hat diese Forderung in einem Strategiepapier festgehalten. "Die Kenntnis von sozialen Netzwerken ist in unseren Augen nicht optional, sondern eine professionelle Fähigkeit, die 2012 jeder Journalist beherrschen muss“, schreibt Morley.

Mehr User als in Deutschland

In Großbritannien nutzen mehr Menschen Soziale Medien als in Deutschland. So hat Twitter in Großbritannien zehn Millionen und in Deutschland nur knapp vier Millionen Nutzer. Der Sender erhofft sich durch die Strategie schnellere Rechercheergebnisse und neue Impulse bei der Themenfindung.



Mehr bei DRadio Wissen:

Unternehmen im Sozialen Netz
Soziale Netzwerke und Medien sind zum Teil von kommerziellen Unternehmen übernommen worden.
(Webschau vom 10.05.2012)

Britische Klons-Serien aus den USA
Die BBC ist weltweit einflussreich. Dennoch steht es im Schatten des US-Fernsehens.
(Medien vom 02.11.2011)

 

Weitere Informationen:

English Regions Social Media Strategy
Die neuen Social-Media-Guidelines der BBC. (PDF)

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