Montag, 20. Mai 2013

Natur /

Beziehungen Tierische Treue  

Papageien im Park
Vögel gelten als monogam, machen aber auch gerne mal Seitensprünge. (Stock.XCHNG / Michael Slonecker)

Vögel gelten im Tierreich als bindungsstark. Dennoch bleibt Monogamie unter Tieren eine Ausnahme.

Im Gegensatz zum Menschen haben Tiere weniger Probleme damit, mehrere Partner gleichzeitig zu lieben. Denn mal abgesehen von einigen Singvögeln, wenigen Affenarten, Krokodilen und Nagern gibt es kaum Tierarten, die auschließlich monogam leben.

Polygamie ist in der Tierwelt ein weitverbreitetes Phänomen und das hat vor allem mit der Fortpflanzung zu tun. Je mehr Geschlechtspartner, umso weiter ist nämlich die Erbmasse gestreut. Außerdem können die neuen Bekanntschaften die sozialen Kontakte in Gruppen stärken. Wie Monogamie im Tierreich funktioniert, darüber spricht Axel Meyer, er ist Zoologe und Verhaltenbiologe an der Universtät Konstanz.

Mehr zum Thema:

Ja, ich will! - Oder doch nicht? Heiraten - Tagesthema bei DRadio Wissen

Weiterführende Informationen:

Zukunft der Monogamie (Geo)

Treue wider der Natur (Die Welt)

Untreue als Prinzip (Planet Wissen)

Viele Väter (NZZ)

Fortpflanzung bei Insekten (F.A.Z.)

Definition

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