Donnerstag, 23. Mai 2013

Natur /

Biologie Krankes Verhalten der Tasmanischen Teufel  

Monika Seynsche über die Übertragung einer gefährlichen Krankheit bei Tasmanischen Teufeln

Ein Tasmanischer Teufel knurrt.
Aggressivität könnte verhängnisvoll sein: Beißende Tiere stecken sich eher mit dem Krebs an. (WOAW | Flickr | CC BY-NC 2.0)

90 Prozent aller Tasmanischen Teufel sind in den vergangenen 16 Jahren von einem übertragbaren Krebs getötet worden: Aggressive Exemplare sind häufiger von der Krankheit betroffen.

Fieberhaft suchten die Forscher nach einer Lösung für die nur auf Tasmanien vorkommenden Aasfresser. Jetzt deutet Forschungsergebnisse darauf hin, dass das Verhalten einzelner Tiere ihre Überlebenschancen beeinflusst: Brutale Kämpfe sind bei Tasmanischen Teufeln an der Tagesordnung. Die Tiere beißen einander und übertragen so die Tumorzellen.

Beißer infizieren sich

"Wir vermuteten, dass die Tiere, die besonders oft gebissen werden, auch am häufigsten mit Tumorzellen infiziert werden", sagt Rodrigo Hamede von der Universität von Tasmanien. Doch das war ein Irrtum, es war genau anders herum: Scheinbar haben sich die Tiere beim Beißen angesteckt - und nicht beim Gebissenwerden.


Den kompletten Bericht können Sie bei Forschung Aktuell vom Deutschlandfunk nachlesen.



Mehr bei DRadio Wissen:

Teuflischer Tumor
Das Wappentier Tasmaniens ist vom Aussterben bedroht. Forscher wollen es retten.
(Natur vom 13.04.2010)

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