Sonntag, 19. Mai 2013

Natur /

Biomonitoring Kommissarin Biene  

Ein Gespräch mit dem Wissenschaftsautor Mario Ludwig

Eine Biene.
Besonders Honigbienen sind für das Biomonitoring geeignet. (Andy Hay | flickr.com | CC BY 2.0)

Ob Biene, Regenbogenforelle oder Muscheln, diese Tiere werden als Umweltpolizisten zur Überwachung der Umwelt eingesetzt.

Nicht mit Hightech-Sensoren wird an deutschen Flughäfen die Reinheit des Luftraums gemessen, sondern mit der Hilfe von Bienen. Das Verfahren nennt sich Biomonitoring. Die Wirkung von Schadstoffen zeigt sich in Reaktionen oder Veränderungen der Tiere oder in der Anreicherung der Stoffe in ihren Körpern.

Gezielter Einsatz von Bio-Detektiven

Dabei wird zwischen aktivem und passivem Biomonitoring unterschieden. Beim passiven Biomonitoring werden Pflanzen oder Tiere am Ort ihres natürlichen Vorkommens gesammelt und dann untersucht. Beim aktiven Biomonitoring hingegen werden sie am Untersuchungsort aufgestellt oder eingesetzt.

Bienen, Muscheln, Tomaten

Honigbienen eignen sich für diesen Zweck ganz besonders, da sie Schadstoffe aus belasteten Pflanzen über die Nektar- und Pollenfracht aufnehmen. Bei der Überwachung von Gewässern werden Dreikantmuscheln eingesetzt, die nach etwas sechs Monaten ausgewertet werden. Über die Art der Belastung lassen sich dann gezielt Verschmutzungsquellen identifizieren.



Mehr bei DRadio Wissen:

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Weitere Informationen:

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(stern.de vom 02.08.2008)

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