Bologna-Prozess Deutschland muss vorangehen
Der Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz, Dieter Lenzen, spricht über den aktuellen Stand des Bologna-Prozesses.
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- Der Präsident der Universität Hamburg, Dieter Lenzen (Mitte), nimmt an einer Studenten-Demo teil. (picture alliance / dpa | Christian Charisius)
Dem Bologna-Prozess, der vor 13 Jahren begann, haben sich mittlerweile 47 Länder angeschlossen - und damit weit mehr als die Europäische Union Mitglieder zählt.
Der Bolgona-Prozess ist eine Großbaustelle. Seit 13 Jahren wird da schon gewerkelt und renoviert, umgeplant und manchmal auch ziemlich improvisiert.
Die mittlerweile 47 Staaten, die sich dem Prozess angeschlossen haben, versuchen einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum zu schaffen, in dem man grenzenlos von Land zu Land, von Universität zu Universität wechseln kann. Klingt gut, ist aber mit manchen Hindernissen und Hürden verbunden.
Und deshalb treffen sich alle zwei Jahre die Wissenschaftsminister der beteiligten Länder, um gemeinsam zu schauen, wie es weitergeht mit diesem Reform-Prozess. Vom 26. bis 27. April fand das Bologna-Ministertreffen diesmal in Bukarest statt. Vor Ort war auch Dieter Lenzen dabei, Präsident der Universität Hamburg und gleichzeitig Vizepräsident der deutschen Hochschulrektorenkonferenz. Er sieht eine historische Verantwortung Deutschland innerhalb des Prozesses.