Bosnien-Herzegovina Friedenssymbol ohne Wirkung
Tim Gerrit Köhler über die Trennung der Stadt Mostar
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- Die Brücke von Mostar verbindet den kroatischen und den bosniakischen Teil der Stadt. (flickr.com | pocius CC BY 2.0)
Seit 2004 verbindet die Brücke in Mostar wieder den kroatischen und den bosniakischen Teil - die Spaltung bleibt.
Im Bosnienkrieg 1993 zerstört, 2004 wiederaufgebaut, seit 2005 Unesco-Weltkulturerbe - die Brücke von Mostar gilt als Symbol für das friedliche Zusammenleben der verschiedenen Ethnien in Bosnien-Herzegowina.
Doch der schöne Schein des Touristenmagneten trügt: Mostar bleibt - wie das ganze Land - gespalten. Die Volksgruppen leben nicht miteinander, sondern nebeneinander her. Die Trennung ist politisch gewollt und bestimmt den Alltag.