Mittwoch, 22. Mai 2013

Natur /

Brustkrebs Genetisch bedingt  

Martin Winkelheide ist den genetischen Ursachen für Brustkrebs auf der Spur.

Zwei Frauen von hinten - eine Patientin und eine Arzthelferin - an einer Mammografiemaschine.
Eine Mammografie dient zur Brustkrebsvorsorge. (picture alliance | dpa | Lubos Pavlicek)

Die Tumorbildung bei Brustkrebs geht auf unterschiedliche Kombinationen von Genmutationen zurück. Davon hängen auch die Eigenschaften des entarteten Gewebes ab.

Trotz operativer Brustkrebsbehandlung erleiden manche Frauen nach Jahren oder Jahrzehnten einen Rückfall und erkranken erneut. Doch warum sind manche Tumore aggressiver als andere? Britische Forscher haben Gewebeproben von 100 Tumoren genetisch analysiert - und dabei einige Überraschungen erlebt. Bei jedem dritten Brustkrebs war nur eine einzige Mutation Ursache für die Krebsentstehung.

Individuelle Behandlungsmethoden

In allen anderen Fällen mussten Kombinationen von bis zu sechs verschiedenen Krebsgenen zusammen kommen, um Brustkrebstumore entstehen zu lassen. Insgesamt fanden die Forscher bei den 100 Tumoren mehr als 70 verschiedene Mutations-Kombinationen. In Zukunft erhoffen sich die Forscher mit Hilfe des neuen Verständnisses über die Entstehung von Brustkrebs individuelle Behandlungsmethoden entwickeln zu können.

Das vollständige Manuskript können Sie im Online-Angebot der Deutschlandfunk-Sendung Forschung Aktuell lesen.



Mehr bei DRadio Wissen:

Brustkrebs - Früherkennung und Fehlalarm
Eine Studie besagt: In Deutschland werden 2012 mehr Frauen – bezogen auf die Bevölkerungszahl – an Brustkrebs sterben, als in jedem anderen Land der Europäischen Union.
(Agenda vom 02.03.2012)

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