Dienstag, 21. Mai 2013

Hörsaal /

Bundespräsident Das Amt in der Krise  

Diskussion der Stiftung "Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus"

Christian Wulff (l.) und Joachim Gauck
Die deutschen Bundespräsidenten - eine Auswahl. (Chrissie Salz)

So mancher mag sich noch daran erinnern, als zu unserem ersten Bundespräsidenten noch "Papa" gesagt wurde oder auch "Opa". Letzteres jedoch hörte Theodor Heuss, unser erster Mann im Staat, gar nicht gern.

Von Theodor Heuss bis Joachim Gauck ist viel geschehen in und mit dem Amt des Bundespräsidenten. Das lässt sich schon daran ermessen, dass niemand mehr auf die Idee käme, "Papa Gauck" zu sagen.

"Das Amt in der Krise. Braucht Deutschland einen Bundespräsidenten?" Diese Frage stellte nach den Ereignissen um Christian Wulff am 23. März die "Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus“ in Stuttgart. Sie befindet sich im ehemaligen Wohnhaus von Heuss. Das Gebäude ist heute ein Museum, aber nicht nur das. Die Stiftung bietet Workshops und Seminare an, sie unterstützt die wissenschaftliche Forschung sowie die Weiterbildung in den Themenfeldern Demokratie und Freiheit.

Das Logo der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus; auf blauem Hintergrund ist ein Haus abgebildet, in Grüntönen.Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus (Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus)Die Anforderung an das Bundespräsidentenamt sind seit Theodor Heuss immens gewachsen, darin waren sich die Diskutanten einig. Unter der Leitung von Thomas Hertfelder, Geschäftsführer der Stiftung, diskutierten der ehemalige Richter am Bundesverfassungsgericht Udo Di Fabio und Stephan Detjen, Leiter des Hauptstadtstudio Berlin des Deutschlandradios.

 

Dieser Hörsaal wurde ursprünglich am 10.04.2012 gesendet.

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