Freitag, 24. Mai 2013

Hörsaal /

Chemie Auf zu neuen Ufern  

Der Chemiker George M. Whitesides findet, seine Disziplin sollte sich neu erfinden

Zwei Kinder spielen mit einem Chemiebaukasten.
Es tut sich was - nicht nur im Chemie-Baukasten. (Thomas Hawk | flickr.com | CC BY-NC 2.0)

Chemische Forschung und chemische Industrie stehen vor großen Chancen, aber stecken auch in der Krise. Wie sollte sich die Disziplin in Zukunft aufstellen?

Die Chemie als Forschungszweig ist schon mehrere hundert Jahre alt. Chemische Forschung und chemische Industrie haben unsere Art zu leben, unseren Alltag und Lebensstandard maßgeblich geprägt. Und werden es ganz sicher auch weiterhin tun: Zum Beispiel in der Schlüsselfrage nach der Speicherung von Energie.

Herausforderungen und Chancen

Die Chemie, so sagt der amerikanische Chemiker und Harvard-Professor George Whitesides, einer der meistzitierten Chemiker unserer Zeit, steht vor großen Herausforderungen und Chancen. Gesundheit, Energiefragen und Nachhaltigkeit - all diese Felder unterlägen einer dramatischen Umwälzung und böten Unmengen an neuen Anwendungsbereichen. Auf der anderen Seite sieht er die Chemie aber auch in einer Art Krise: Er beobachtet einen Rückgang entscheidender Erfindungen in der chemischen oder auch pharmazeutischen Industrie.

"Reinventing Chemistry"

Wie sieht die Zukunft der Chemie also aus, fragt Whitesides - und hat einige Antworten auf diese Fragen parat. Dafür schöpft er aus seinem breiten Erfahrungsfundus als Forscher, aber auch als Unternehmer in diesem Bereich. "Reinventing Chemistry" hieß sein Vortrag zum Thema, den er im Rahmen der 1. Herrenhäuser Konferenz zu Nanowissenschaften der Volkswagen Stiftung am 12. Dezember 2012 in Hannover gehalten hat.



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