Mittwoch, 19. Juni 2013

Hörsaal /

Chemie Der Ursprung des Sonnensystems  

Ein Vortrag des US-amerikanischen Chemikers Harold Urey in englischer Sprache.

Der amerikanische Chemiker Harold Clayton Urey erhielt 1934 für seine Entdeckung des Wasserstoffisotops Deuterium den Nobelpreis für Chemie.
Harold Urey wurde 1934 mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet. (dpa | picture alliance | )

Ein Mondkrater und ein Asteroid tragen seinen Namen: Ohne den US-amerikanischen Chemiker Harold Urey wüssten wir heute viel weniger über unsere Erde, die Planeten und den Ursprung des Sonnensystems.

Harold Ureys Buch aus dem Jahr 1952, mit dem Titel "Die Planeten", gilt als erste systematische und detaillierte Chronologie über den Ursprung des Sonnensystems. Dabei hat Harold Ureys Karriere ganz bescheiden begonnen: als Schullehrer auf dem Land in den US-Bundesstaaten Indiana und Montana. Das war im Jahr 1911.

Nobelpreis für Chemie

Später studierte Urey Zoologie und anschließend Chemie. Dann entdeckte er das Deuterium, den so genannten "schweren Wasserstoff". Für diese Entdeckung erhielt er 1934 den Nobelpreis für Chemie. Während des Zweiten Weltkrieges war Urey eine Schlüsselfigur im Manhattan Projekt. Er trug entscheidend zur Entwicklung der Atombombe bei.

Keine Atombombe über Japan

Vergeblich soll er später versucht haben, US-Präsidenten Harry Truman dazu zu bewegen, keine Atombomben über Japan abzuwerfen. Nach dem Krieg widmete sich Urey mit ganzer Leidenschaft der Frage nach dem chemischen Ursprung unseres Sonnensystems. Genau darum geht es auch in Ureys Vortrag im Hörsaal.



Mehr zum Thema:

Harols Ureys Lunar Landing Sites
(Wired.com vom 13.06.2012)

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