Donnerstag, 20. Juni 2013

Globus /

China Abseits der Sportstätten  

Markus Rimmele offenbart den Umgang mit aussortierten Sportlern in China

Trampolintraining im Zhuzhou City Sports Bureau in Zhuzhou in der chinesischen Provinz Hunan.
Mit hartem Training zum Erfolg - chinesische Kinder üben Trampolinspringen. (dpa | Chinafotopress)

Vom Star zum Auslaufmodell – ehemalige Sportler haben in China wenig zu lachen.

Am Sonntag gehen die Olympischen Spiele in London zu Ende. Auch dieses Mal haben chinesische Athleten Medaillen im Dutzend gewonnen. Die Volksrepublik liefert sich mit den USA ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz im Medaillenspiegel: ein Erfolg der harten staatlichen Sportausbildung in China.

Doch während die chinesischen Stars in London jubeln, haben tausende Athleten und Ex-Sportler zu Hause wenig zu lachen. Denn wer es nicht bis an die Spitze schafft oder bei wem der Körper nicht mehr mitmacht, wird vom System ohne Rücksicht aussortiert - und steht dann oftmals von heute auf morgen vor dem Nichts. Denn die von Kindesbeinen an geförderten Athleten können nur eines: Sport.



Mehr bei DRadio Wissen

Olympia 2012 - China: Hartes Training für Nachwuchssportler
Ruth Kirchner hat eine Kaderschmiede besucht, in der Kinder von morgens bis abends trainiert werden.
(Globus vom 01.08.2012)

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