Computerspiele Faszination Adventure Games
Von Christian Schiffer
Ende des 20. Jahrhunderts tot gesagt, erlebt das Genre seit einigen Jahren einen neuen Aufschwung. Auf eine kleine, aber treue Fangemeinde üben die häufig intelligent und witzig gemachten Adventure Games einen großen Reiz aus.
Am 9. Februar 2012 hat der Spiele-Entwickler Double Fine Adventure auf dem Crowdfunding-Portal Kickstarter aufgerufen, für sein neues Adventure Game zu spenden - schon nach einem Tag kamen mehr als eine Million US-Dollar zusammen, am Ende der Finanzierungskampagne waren es mehr als 3 Millionen.
Treue Fangemeinde
Während Adventure Games Ende des 20. Jahrhunderts schon einmal tot gesagt waren - erlebt das Genre seit einigen Jahren wieder einen neuen Aufschwung. Zwar sind die Budgets und Verkaufszahlen kleiner als bei Mainstream-Ego-Shootern, trotzdem gibt es eine treue Fangemeinde.
Besonders das deutsche Publikum schätzt die häufig humorvollen Dialoge, komplexen Storylines und schrägen Charaktere, die viele Adventure Games seit den Anfängen in den 1970er-Jahren auszeichnen. Waren die Spiele damals noch textbasiert, wurden in den 1980er-Jahren erste Grafik-Adventures mit Point-and-Click-Steuerungskonzept entwickelt. Klassiker wie Maniac Manson oder die Monkey-Island-Reihe haben noch heute eine große Fangemeinde.