Freitag, 24. Mai 2013

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Computerviren Die Politik hinter Stuxnet und Flame  

Sascha Kösch (de:bug) über die politischen Hintergründe der jüngsten Großviren

Digitales Chaos
Wenn das digitale Chaos ausbricht, könnte ein Virus dahinter stecken - in Auftrag gegeben von einer Staatsmacht. (Stock.XCHNG / Sachin Ghodke)

Stuxnet und Flame sorgen für Furore. Die gezielte Verbreitung von Großviren gab es schon unter George W. Bush, deckt nun die New York Times auf.

Erst vor ein paar Tagen wurde mit Flame ein Computer-Virus im Nahen Osten entdeckt, der schnell mit Stuxnet in Verbindung gebracht wurde. Stuxnet hatte 2010 Furore gemacht, weil damit zum ersten Mal ein Computervirus in die Öffentlichkeit geriet, der vor allem für die Attacke auf und Spionage in Industrieanlagen entwickelt worden war. 

Von wegen Verschwörungstheorie

Schon lange stand die Vermutung im Raum, dass hinter der Entwicklung des Virus eine staatliche Organisation steckte. Mit der Veröffentlichung eines Vorabauszuges aus dem Buch von David E. Sanger, eines Korrespondenten der New York Times, wurde aus dieser oft als Verschwörungstheorie abgetanen Vermutung ziemliche Gewissheit.

Stuxnet stammt von der Bush-Regierung

Der Autor belegt die Hintergründe anhand von Interviews mit Beteiligten und zeigt, dass Stuxnet bereits unter George W. Bush in Auftrag gegeben und von den USA zusammen mit Israel zum Kampf gegen das Iranische Atomprogramm eingesetzt wurde. de:bug-Redakteur Sascha Kösch im Gespräch mit Utz Dräger über die politischen Hintergründe der jüngsten Großviren.



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