Cyberspace Der Angriff der Ionenkanone
Ein Gespräch mit dem Wissenschaftsjournalisten Peter Welchering über den verdeckten Kampf um den Einfluss im Cyberspace
Das Netz ist ein umkämpfter Raum. Doch längst werden nicht mehr nur Privatanleger geschädigt - auch Staaten und Wirtschaftsunternehmen rüsten digital auf.
Die Sicherheitslage im Internet hat sich gewandelt. Noch vor zwei bis drei Jahren bedrohte die Organisierte Kriminalität das Web. Ziel der Angriffe waren private Anwender, auf deren Kreditkarteninformationen und Kontodaten es die Online-Täter abgesehen hatten. Aber im Fadenkreuz standen und stehen dabei die Unternehmen.
Kriege im Netz?
Nun kommen aber vermehrt ideologisch-politische Angriffe mit verteilten Diensteblockaden und aufwändig geplanten Cyberattacken auf Atomanlagen, Fabriken und Stromnetze hinzu. Mit der politischen Auseinandersetzung haben sich auch die Auseinandersetzungen zwischen Staaten ins Netz verlagert – mit digitalen Waffen wie Stuxnet oder Flame. Wissenschaftler, Computerexperten und zunehmend auch Politiker fordern eine digitale Rüstungskontrolle.
Das Gespräch mit Peter Welchering ist ein Vorbericht zur Sendung Wissenschaft im Brennpunkt: "Mächte im Internet", die am 24.06.2012 im Deutschlandfunk läuft.