Das Tiergespräch Affenterror am Kap der Guten Hoffnung
Mario Ludwig über die tierischen Terroristen vom Kap der Guten Hoffnung
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- Bärenpaviane verbreiten Angst und Schrecken in Südafrika. (Pierre Nel Flickr | CC BY-NC-SA 2.0)
Paviane sind in Südafrika nicht besonders beliebt: Sie plündern nicht nur Taschen auf der Suche nach Futter, sondern dringen auch in Häuser und Autos ein.
Paviane oder Baboons gehören in Südafrika, um es vorsichtig auszudrücken, zu den weniger beliebten Tierarten. Die Affen haben sich vor allem am Kap der Guten Hoffnung zu einer echten Landplage entwickelt. Die intelligenten, aber auch ziemlich gefräßigen Tiere plündern nämlich auf ihrer Suche nach Futter nicht nur Vorgärten und Mülltonnen, sondern dringen auch in Häuser und Autos ein.
Lieblingsopfer: Unbedarfte Touristen
So mancher Südafrikaner hat einen Pavian schon beim Verdauungsschläfchen auf dem Rücksitz oder sogar im Ehebett vorgefunden. Bevorzugte Pavianopfer sind allerdings Touristen, deren Picknickkörbe, Taschen und Rucksäcke auf Rast- und Parkplätzen gleich von ganzen Affenhorden geplündert werden.
Die Affen haben das Kommando
Schuld an dem ganzen Debakel haben die Touristen selbst. Die haben die Paviane nämlich in den vergangenen Jahren gefüttert, gerne mit Fastfood. "Ein Pavian gibt nämlich niemals freiwillig Nahrung her", erklärt Mario Ludwig im Tiergespräch bei DRadio Wissen. "Wenn er von einem Touristen etwas bekommt, interpretiert er das als Geste der Unterwerfung."