Das Tiergespräch Säbelrasseln im Tierreich
Mario Ludwig klärt auf über tierische Drohgebärden und ihre Funktionen
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- Drohung mit vier spitzen Zähnen: Ein Mantelpavian im Frankfurter Zoo brüllt. (Roland & Sonja | Flickr | CC BY-NC-SA 2.0)
Klappern gehört zum Handwerk - zumindest bei Klapperschlangen, wenn sie sich bedroht fühlen. Gleichzeitig ist es eine freundliche Warnung, bloß nicht noch näher zu kommen, denn sonst beißt die Klapperschlange zu und das kann tödlich sein. Dass auch Stachelschweine rasseln können, ist weniger bekannt.
Zudem ist drohen nicht gleich drohen, und jede Gebärde will entschlüsselt sein: Soll sie Feinde in die Flucht schlagen oder Rivalen beeindrucken? Oder wirkt sie nur auf uns Menschen bedrohlich und bedeutet im Tierreich etwas ganz anderes?
Mario Ludwig gibt einen Einblick ins Waffenarsenal von Schlangen, Schweinen und Affen. Der Biologe stellt eine besonders effiziente Art der Drohgebärde vor, die es ermöglicht, realistisch abzuschätzen, ob ein Kampf Aussicht auf Erfolg hat oder der Rückzug die bessere Variante ist.