Mittwoch, 19. Juni 2013

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Datenschutz Dein E-Book liest in Dir  

Thomas Reintjes zeigt, was ein E-Book den Verlagen verrät

Eine Frau hält einen E-Book-Reader.
Wenn du denkst, du liest in deinem E-Book, dann liest es auch in dir. (flickr.com | Gabby H. CC BY-NC 2.0)

Wie lange brauchte man, um ein Buch durchzulesen? An welcher Stelle wurde es langweilig? Wurde das Buch zu Ende gelesen? Wie viele Bücher konsumiert der Leser im Schnitt? Welches Genre bevorzugt er? All das kann der E-Book-Reader dem Verlag über seinen Leser verraten, aber zu welchem Zweck?

Der Leser - das unbekannte Wesen. Das soll bald ein Ende haben, hoffen viele Verleger. Denn mit dem E-Book-Reader steht ein Gerät zur Verfügung, mit dem das Leseverhalten erfasst werden kann. Diese Daten wiederum werden auf Servern gesammelt und ausgewertet.

Großes Interesse

Amazon sammelt diese Daten ebenso wie Barnes und Nobles, und auch in Deutschland zeigen sich Verlage interessiert. Dabei steckt die Analyse und Auswertung der Daten noch in den Anfängen.

Der perfekte Lesefluss

Spannend sind die Daten für die Verlage: Bücher könnten so auf den perfekten Lesefluss optimiert werden. DRadio-Wissen-Autor Thomas Reintjes berichtet: "Bei einem Mehrteiler, sagte mir eine Verlagssprecherin, konnte man so zum Beispiel erkennen, wenn bei einem Teil der Cliffhanger nicht so gut war, dass die Kunden den nächsten Teil direkt herunterladen mussten, um zu wissen wie es weiter geht."



Mehr bei DRadio Wissen:

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(Agenda vom 22.07.2010)

Weitere Informationen:

Your E-Book Is Reading You
(wsj.com vom 19.07.2012)

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