Mittwoch, 19. Juni 2013

Medien /

Datenschutz im Internet Freiheitsrechte vs. Strafverfolgung  

CCC-Sprecherin Constanze Kurz über staatliche Überwachung im Internet

Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Clubs, aufgenommen während der ZDF-Talksendung "Maybrit Illner"
Constanze Kurz fordert einen sensiblen Umgang mit persönlichen Daten. (picture alliance / ZB)

Auf der einen Seite steht die ständig steigende Zahl von Straftaten, die über das Internet begangen werden. Auf der anderen Seite die Rechte der Nutzer, die ein Zuviel an Überwachung kritisieren.

Zu diesem Spannungsfeld hat Constanze Kurz auf dem 69. Deutschen Juristentag im September Stellung bezogen. Nachzuhören im Hörsaal, der diese Woche Vorträge zu Strafverfolgung, Datenschutz und Persönlichkeitsrechten im Internet sendet.

Drohender Missbrauch

Die Sprecherin des CCC kritisiert: Schon jetzt lassen sich mit wenig Aufwand die genauen Positionen von Autos, E-Book-Readern, Handys oder Laptops erfassen. Die Missbrauchsgefahr für diese Daten ist groß, genauso die Eingriffsmöglichkeiten in die Intimsphäre einzelner unbescholtener Bürger.

Maßvolle Datenspeicherung

Constanze Kurz fordert daher von den Gesetzgebern einen sensiblen Umgang mit den Daten ihrer Bürger: Bei der ohne Frage nötigen Verfolgung von Straftaten im Internet sollten die technischen Mittel gezielter eingesetzt werden - ohne die umfassende Speicherung aller möglichen persönlichen Daten wie es etwa bei der Vorratsdatenspeicherung oder der Onlinedurchsuchung der Fall ist.

In der Sendung Hörsaal ab 20 Uhr senden wir am 22. Oktober 2012 den ausführlichen Vortrag von Constanze Kurz.



Mehr bei DRadio Wissen:

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(Medien vom 11.09.2012)

 

Mehr zum Thema:

Das Programm des 69. Deutschen Juristentages (PDF)

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