Dezibel Was Lärm ausmacht
Gespräch mit dem Journalisten Jan Schilling
Jeder Mensch empfindet Lärm anders: Für die einen ist schon die Waschmaschine zu laut, für andere erst der Schlagbohrer. Ob Lärm unbemerkt bleibt, stört, oder schmerzhaft ist, hängt von der Situation ab, in der wir uns befinden.
Dabei unterscheidet man Lärm in Umgebungslärm, Arbeitslärm und Freizeitlärm. Ab 85 Dezibel ist er schädlich. Eher als störend werden Geräusche mit besonders hohen Frequenzen empfunden. Auch die Dauer des Geräuschs ist entscheidend für die mögliche Wahrnehmung als Lärm.
Jeder hat seine eigene Vorstellung von Lärm, denn ähnlich wie Sprache interpretiert der Mensch ein Schallsignal und weist ihm eine Bedeutung zu. Das herannahende Tönen eines Martinshorns zum Beispiel empfindet man in der Not als Segen, als Nachbar einer Notfallstation dagegen als Qual.
Dieses Interview ist die Wiederholung einer Sendung vom 27.04.2011.
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