Digitaler Bürger Kultur als Software
Dirk von Gehlen von der Süddeutschen Zeitung im Gespräch über Kulturproduktionen
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- Der Journalist und Autor Dirk von Gehlen (Hubert Burda Media | Flickr | CC BY-NC-SA 2.0)
Alles fließt. Diesen Eindruck kann man gewinnen angesichts der Prozesse im Netz. Fernsehprogramme sind per Mediathek und App zeitsouverän verfügbar, Zeitungen veröffentlichen dezentral via Social Media und Bücher können neuerdings täglich mit Updates versehen werden. Nichts bleibt, wie es ist.
Bei der Süddeutschen Zeitung beschäftigt sich Dirk von Gehlen mit Social Media und Innovationen. Ein weites Gebiet, in dem von Gehlen auch Entwicklungen und Trends für die Zukunft erkennen muss. Wie Tageszeitungen und der leserzentrierte Journalismus sich durch Social Media und aktuelle Entwicklungen verändern, darüber diskutiert Dirk von Gehlen mit Vera Linß.
Ständig aktuell
Außerdem geht es im Online Talk auch um von Gehlens neues Buchprojekt "Eine neue Version ist verfügbar". Der Journalist geht darin der Frage nach, wie die Digitialisierung Kunst und Kultur verändert. Sein Ansatz ist, die Kultur als Software zu denken, als etwas das fließt, das sich ständig verändert.
Kultur im Fluss
Welche Konsequenzen diese ständige Veränderung für die Kulturproduktion und Geschäftsmodelle bedeutet, will er in seinem Buch beleuchten. Mit Mitteln des Crowdfunding finanziert von Gehlen die Veröffentlichung, erscheinen soll es im Mai 2013. Alljene, die sich finanziell beteiligen, können am Buch mitarbeiten oder die Entstehung des Textes verfolgen.
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