Mittwoch, 19. Juni 2013

Medien /

Digitalisierung Tablets im Orchestergraben

Markus Dichmann über das Papierlos-Projekt der Philharmonie Brüssel

Ein Musiker der Brüsseler Philharmoniker spielt nicht vom Notenblatt, sondern vom Tablet ab.
Ein Musiker der Brüsseler Philharmoniker spielt nicht vom Notenblatt, sondern vom Tablet ab. (flickr.com | samsungtomorrow CC BY-NC-SA 2.0)

Belgische Musiker sollen in Zukunft nicht mehr vom Blatt, sondern vom Tablet spielen.

Im Jahr 2000 unternahmen die Bamberger Symphoniker einen kühnen Versuch: Die Musiker sollten ihre Noten nicht mehr von Papier lesen, sondern von Laptops. Das Vorhaben, das erste papierlose Orchester der Welt zu werden, scheiterte allerdings kläglich: Hard- und Software waren nicht ausgereift und die Laptops waren schlichtweg zu groß, unhandlich und unpraktisch für die Musiker.

Auf dem Weg zum papierlosen Orchester

Heute schreiben wir allerdings 2012 und die Technik hat gleich mehrere Sprünge gemacht. Die Philharmonie Brüssel startet jetzt einen wohl erfolgversprechenderen Versuch – dieses Mal mit Tablets. 25.000 Euro pro Jahr erhofft sich das Ensemble damit einzusparen – an Kosten für Papier und für das Drucken Tausender Noten-Seiten.

Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 19.12.2012.

Der Bericht wurde erstmals in der Deutschlandradio-Kultur-Sendung Elektronische Welten ausgestrahlt. Aus urheberrechtlichen Gründen können wir diesen Bericht leider nicht online zum Nachhören anbieten.



Mehr bei DRadio Wissen:

Digitalisierung: Stille Revolution
Mercedes Bunz über gesellschaftliche Veränderung durch die Digitalisierung
(Medien vom 16.10.2012)

 

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