Dokumentarfilm Trotzdem leben
Regisseur Marc Wiese dokumentiert schreckliche Lebensgeschichten
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- Im Gefängnis geboren: Schwierige Lebensgeschichte (flickr.com | Steven Depolo | CC BY 2.0)
Shin Dong-Hyuk wurde in einem nordkoreanischen Straflager geboren; nach zwei Jahrzehnten gelang ihm die Flucht. Regisseur Marc Wiese hat einen Film über ihn gedreht - und auch seine anderen Filme drehen sich um erschreckende Lebensgeschichten.
"Es gibt kein 'nur schlimm'", sagt Marc Wiese, immer hätten seine Hauptpersonen auch glückliche Momente. Der deutsche Regisseur ist spezialisiert auf schicksalhafte Lebensgeschichten. Sein neuester Film "Camp 14" dreht sich um Shin Dong-Hyuk, der in einem nordkoreanischen Arbeitslager zur Welt kam. Dort erlebte er zwei Jahrzehnte Folter und Todesängste, bevor ihm die Flucht gelang.
In der Redaktionskonferenz bei DRadio Wissen erzählt Marc Wiese über seinen neuesten Film, seine Motivation und Arbeitsweise. Für seinen Film “Das Mädchen und das Foto” erhielt Wiese bereits mehrere renommierte Preise, darunter den Cinema for Peace Award für die beste Dokumentation und den Magnolia Award in Gold, einen der wichtigsten Filmpreise Asiens. Auch dieser Film dreht sich um eine traumatische Lebensgeschichte - hier geht es um das Mädchen, das 1972 von Napalm verätzt auf einen Fotografen zulief.
Ende Oktober ist Wieses Film "Camp 14" beim Leipziger Filmfestival erstmals in Deutschland zu sehen.
Trailer zum Film "Camp 14" von Marc Wiese
Gast:
Regisseur Marc Wiese
Redaktion:
Armin Himmelrath (Moderation), Francisca Zecher (Nachrichten), Anna Kohn (Onlineredaktion), Nezir Trego (Technik)
Playlist:
Breath - Pearl Jam
Under the Bridge - Red Hot Chili Peppers
One - U2
Better Man - Pearl Jam
Love of my life - Queen
Lösung Earobics:
David Hasselhoff: Looking for Freedom
Zillertaler Schürzenjäger: Sierra Madre