Dürre Wasser aus der Wüste pressen
Nadina Schwarzbeck und Ralph Weihermann berichten über Methoden gegen Wassermangel
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- Ob dieses Kamel einen Wasserkiosk besucht hat? (alexander_witt | flickr | cc by-sa 2.0)
Regenwassersammelbecken, Wasserkioske und dürreresistentes Saatgut: Das sind nur einige Methoden, die angewendet werden, um Hungerkatastrophen durch extreme Dürre in Zukunft zu vermeiden.
In Äthiopien zum Beispiel kooperiert die Welthungerhilfe seit Jahren mit lokalen Partnern, um die Situation zu lindern. Sie verteilen Ziegen an Bauern, weil diese dürreresistenter sind als Rinder oder bauen Dampfbrunnen und zeigen, dass Lösungen für den Zugriff auf sauberes Wasser möglich sind.
Wassermangel betrifft nicht nur Wüstenstaaten
Aber auch Länder wie die USA und England haben zunehmend mit Wassermangel und Dürre zu kämpfen, so Emmanuel Chinyamakobvu, Wasserexperte im Wüstensekretariat der Vereinten Nationen in Bonn. Und während Industrienationen genug Möglichkeiten haben, um Dürre und Wassermangel in den Griff zu bekommen, müssen ärmere Regionen sich alternative Methoden überlegen, um die Grundbedürfnisse ihrer Bürger zu sichern.