Samstag, 25. Mai 2013

Medien /

E-Books Mehr lesen für weniger Geld  

Pascal Fischer über neue Vertriebsmodelle bei E-Books

Ein E-Book liegt in einer Hülle verpackt da. Unten schaut ein Kabel raus. Auf der Hülle ist eine Frau zu sehen, die Bücher im Arm trägt und vor einem Buchregal steht.
Mehr lesen, aber gerne in E-Book-Form. (Claudia Daggett | Flickr | cc-by-nc-2.0)

Einmal lesen, aber teuer bezahlen. Gegen diesen E-Book-Trend warten verschiedene Anbieter nun mit neuen Modellen auf.

E-Books sind teuer und wenn man sie einmal gelesen hat, können sie nicht einmal zur Zierde im Bücherregal dienen. Skoobe, ein Projekt von Randomhouse und Holtzbrinck, will zumindest ersteres ändern. Skoobe-Kunden sollen für eine monatliche Flatrate von zehn Euro unbegrenzt viele E-Books lesen können. Ein ähnliches Modell gibt es in Israel: Total Boox berechnet nur Inhalte, die tatsächlich gelesen wurden. Die App registriert die Verweildauer pro digitaler Buchseite - nur wer länger auf einer Seite bleibt, zahlt sie auch.

Downloaden, anlesen - weglegen

Auf diesem Weg sollen die potenziellen Leser herausfinden, ob sie das Buch wirklich lesen möchten oder nicht. Der Trend geht also weg vom teuren E-Book. Stadtbibliotheken bieten schon seit längerem E-Books zur Ausleihe an und wer Werbung in Kauf nimmt, kann mit einigen Lese-Apps auch umsonst schmökern.



Mehr bei DRadio Wissen:

 

Datenschutz - Dein E-Book liest in Dir
Thomas Reintjes zeigt, was ein E-Book den Verlagen verrät.
(Medien vom 13.09.2012)

Welttag des Buches - Nicht totzukriegen: Der Wälzer
Ob Krimi, Hochliteratur oder Sachbuch: Dicke Bücher liegen im Trend - auch wenn Verlage wegen der Übersetzungskosten ins Schwitzen geraten. C.H. Beck-Lektor Martin Hielscher nennt gute Gründe.
(Kultur vom 23.04.2012)

Preise für E-Books sinken
Apple wurde wegen Preisabsprachen im E-Book-Markt verklagt, das lässt die Preise für die digitalen Bücher sinken. Es wird erwartet, dass die Preise für Bestseller in den USA unter die Schwelle von zehn Dollar sinken werden.
(Agenda vom 18.04.2012)

 

Mehr zum Thema:

Warum E-Books in Deutschland teuer sind
(Süddeutsche.de vom 27.04.2011)

E-Book-Umsätze verdoppeln sich
(Boersenblatt.net vom 04.06.2012)

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