E-Books Mehr lesen für weniger Geld
Pascal Fischer über neue Vertriebsmodelle bei E-Books
-
- Mehr lesen, aber gerne in E-Book-Form. (Claudia Daggett | Flickr | cc-by-nc-2.0)
Einmal lesen, aber teuer bezahlen. Gegen diesen E-Book-Trend warten verschiedene Anbieter nun mit neuen Modellen auf.
E-Books sind teuer und wenn man sie einmal gelesen hat, können sie nicht einmal zur Zierde im Bücherregal dienen. Skoobe, ein Projekt von Randomhouse und Holtzbrinck, will zumindest ersteres ändern. Skoobe-Kunden sollen für eine monatliche Flatrate von zehn Euro unbegrenzt viele E-Books lesen können. Ein ähnliches Modell gibt es in Israel: Total Boox berechnet nur Inhalte, die tatsächlich gelesen wurden. Die App registriert die Verweildauer pro digitaler Buchseite - nur wer länger auf einer Seite bleibt, zahlt sie auch.
Downloaden, anlesen - weglegen
Auf diesem Weg sollen die potenziellen Leser herausfinden, ob sie das Buch wirklich lesen möchten oder nicht. Der Trend geht also weg vom teuren E-Book. Stadtbibliotheken bieten schon seit längerem E-Books zur Ausleihe an und wer Werbung in Kauf nimmt, kann mit einigen Lese-Apps auch umsonst schmökern.