Freitag, 24. Mai 2013

Globus /

Einwanderung 465 Dollar für die Legalität

Sabine Müller stellt den jüngsten Schachzug im US-Wahlkampf vor

Die amerikanische Flagge: Stars And Stripes.
Der amerikanische Traum steht immer noch für ein besseres Leben. (Cayusa/ Flickr/ CC BY-NC 2.0)

Obama will illegalen Einwanderern ein legales Leben in den USA ermöglichen.

Im Juni hatte Präsident Barack Obama das Programm angekündigt - nun tritt es in Kraft: Junge illegale Einwanderer, die sogenannten "Dreamers", können sich für 465 Dollar Bearbeitungsgebühr um Bleiberecht und Arbeitserlaubnis bewerben. Allerdings nur, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen: Unter anderem dürfen sie nicht älter als 30 Jahre sein, müssen vor ihrem 16. Geburtstag in die USA eingereist sein und mindestens fünf Jahre dort gelebt haben.

Raus aus der Illegalität

Bis zu 1,7 Millionen junge Menschen haben so zum ersten Mal die Chance, aus der Illegalität heraus ein legales Leben zu beginnen. Mit dem Programm setzt Obama auf eigene Faust Teile des von seinen Demokraten eingebrachten "Dream Act" um. Das Einwanderungsgesetz ist bislang im Kongress am Widerstand der Republikaner gescheitert.

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Mehr bei DRadio Wissen:

Visafreie Arche für IT-Existenzgründer
Weil ausländische Gründer von Technologieunternehmen keine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis für die USA erhalten, könnten sie auf einem Arbeitsschiff vor der Küste des High-Tech-Zentrums Silicon Valley vor Anker gehen und damit das strenge amerikanische Einwanderungsgesetz umgehen.
(Globus vom 02.02.2012)

Mehr zum Thema:

Vorhölle der Schattenmenschen
US-Präsident Obama hat die strengen Einwanderungsregeln gelockert.
(spiegel.de vom 23.07.2012)

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