Electronic Art Lebende Architektur und Tech-Couture
Vera Pache spricht über die Trends auf dem Dutch Electronic Art Festival
Architektur und Tech-Couture - beim Dutch Electronic Art Festival in Rotterdam treffen Kunst, Medientechnik und Forschung aufeinander.
Das Dutch Electronic Art Festival in Rotterdam ist ein internationales und interdisziplinäres Festival für Kunst, Medientechnik und Forschung. Es findet in unregelmäßigen Abständen statt und steht in diesem Jahr unter dem Titel "The Power of Things“. Medienwissenschaftler, Architekten, Designer und Künstler zeigen ihre Arbeiten in der zum Festival gehörenden Ausstellung.
Philip Beesley will Architektur zum Leben erwecken
Einer, der in diesem Jahr sehr präsent ist, ist der Architekt und Designer Philip Beesley aus Kanada. Für ihn ist Architektur mehr als leblose Materialien wie Stein, Glas oder Stahl. Vielmehr beschäftigt er sich zum Beispiel mit Wolken aus leichten Materialien. Idee ist es, eine Umgebung zu entwickeln, die atmet oder auf Menschen reagieren kann. Beesley beschäftigt sich dazu mit Forschungsansätzen in der Chemie - und mit der Frage: "Kann man Architektur zum Leben erwecken?“
Mode mit Science-Fiction-Elementen
Anouk Wipprecht ist Modedesignerin und entwirft tragbare Technologie. Kleidung mit Elementen, die die Trägerin zum halben Roboter werden lassen. So sieht zum Beispiel das "Coctail Making Robot Dress“ aus wie eine Mischung aus Science-Fiction-Uniform und Krankenschwester-Outfit. Auf dem Rücken ist ein kleiner Tank befestigt. Mit Hilfe von Schläuchen und Elektronik kann die Trägerin dann mit ihrer Kleidung/ ihrer Tech-Couture einen Cocktail mischen und servieren.