Energie Schwarze Wolken über der Cloud
Ein Gespräch mit Jürgen Kuri von der Computerzeitschrift c't
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- Am Markt erfolgreich, aber mit schlechtem Indexwert für saubere Energie: Apple. (CCFlickr / Nina Matthews Photography / CC BY 2.0)
Greenpeace kritisiert "dreckigen" Strom bei Cloud-Anbietern wie Apple und fordert grünen Strom fürs Netz.
Fotos, Videos, Emails, MP3 – jeden Tag werden Unmengen an Daten produziert, gespeichert, getauscht, verschickt. Die Rechenzentren, die die Daten verarbeiten, benötigen einen immer größer werdenden Anteil am weltweiten Energiebedarf. Dafür, so prangert Greenpeace nun an, benutzen sie "dreckigen" Strom, der Tag für Tag tonnenweise CO2 aus Kohlekraftwerken in die Atmosphäre spuckt.
Apple kam zum Beispiel mit nur 15,3 Prozent auf einen besonders niedrigen Indexwert für saubere Energie – weit hinter Facebook (36,4), Google (39,4) und Yahoo (56,4), denen ein grüner Daumen bei der Energieversorgung bestätigt wird.
Die Umweltorganisation hat eine Kampagne im Netz gestartet, indem sie die großen Unternehmen wie Apple, Amazon und Microsoft auffordert, ihre Energieversorgung auf Erneuerbare Energien umzustellen.
Ins Netz mit Solarenergie
Aber wohl nicht deshalb hat Apple vor einiger Zeit bereits angekündigt, ein riesiges Solarenergie-Zentrum zur Versorgung seiner Rechenzentren zu bauen. Damit sollen im Hauptzentrum von Apple, in Maiden in North Carolina, zukünftig mehr als 60 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen geschöpft werden. Im nächsten Jahr soll eine neue Anlage in Oregon hinzukommen, die zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie läuft.