Mittwoch, 19. Juni 2013

Natur /

Energiemeteorologie Das richtige Wetter für beste Energie  

Justyna Bronska erklärt, warum die Energiemeteorologie derzeit so gefragt ist

Ein Windrad dreht sich im Wind.
22.660 Windräder drehen sich in Deutschland - Energiemeteorologen berechnen, wann sie am meisten Leistung abwerfen. (picture alliance / dpa | Federico Gambarini)

Die Betreiber von Windkraft- und Solaranlagen sind auf genaue Wettervorhersagen angewiesen. Denn nur wenn sie wissen, wie viel Sonne am nächsten Tag scheint und wie viel Wind zu erwarten ist, können sie ihre Energie bestmöglich am Strommarkt verkaufen.

Die Energiewende, der Ausstieg aus der Atomenergie und der Ausbau der erneuerbaren Energien - all das erfordert neue Berufe und erschließt neue Geschäftsfelder. Energiemeteorologie heißt eine neue Branche. Ihre Aufgabe ist es, Energieversorgern rund um die Uhr Wetterprognosen zu liefern.

Gefragte Wetterfrösche

Hochqualifizierte Meteorologen berechnen zum Beispiel, wie viel Strom aus Sonne oder Wind erzeugt werden kann. Das Geschäft mit Wetterdaten boomt, weil Energiefirmen auf die grüne Energie setzen und damit auf Wetterprognosen angewiesen sind. Ohne diese Wetterdaten läuft das Geschäft nicht.



Mehr bei DRadio Wissen:

Meteorologie: Wetter gibt es immer
Gespräch mit der Meteorologin Verena Leyendecker
(Natur vom 15.12.2010)

Mein Studium: Meteorologie
(Mein Studium vom 22.08.2010)

 

Weitere Informationen:

Energiewende: Das lukrative Geschäft mit der Wetterkarte
(zeit.de vom 03.05.2012)

Energiemeteorologie
Informationen des Forschungsverbunds Erneuerbare Energien
(fvee.de)

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