Energiemeteorologie Das richtige Wetter für beste Energie
Justyna Bronska erklärt, warum die Energiemeteorologie derzeit so gefragt ist
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- 22.660 Windräder drehen sich in Deutschland - Energiemeteorologen berechnen, wann sie am meisten Leistung abwerfen. (picture alliance / dpa | Federico Gambarini)
Die Betreiber von Windkraft- und Solaranlagen sind auf genaue Wettervorhersagen angewiesen. Denn nur wenn sie wissen, wie viel Sonne am nächsten Tag scheint und wie viel Wind zu erwarten ist, können sie ihre Energie bestmöglich am Strommarkt verkaufen.
Die Energiewende, der Ausstieg aus der Atomenergie und der Ausbau der erneuerbaren Energien - all das erfordert neue Berufe und erschließt neue Geschäftsfelder. Energiemeteorologie heißt eine neue Branche. Ihre Aufgabe ist es, Energieversorgern rund um die Uhr Wetterprognosen zu liefern.
Gefragte Wetterfrösche
Hochqualifizierte Meteorologen berechnen zum Beispiel, wie viel Strom aus Sonne oder Wind erzeugt werden kann. Das Geschäft mit Wetterdaten boomt, weil Energiefirmen auf die grüne Energie setzen und damit auf Wetterprognosen angewiesen sind. Ohne diese Wetterdaten läuft das Geschäft nicht.