Energiewende II Smarter Strom
Dietrich Graf, technischer Geschäftsführer von Vattenfall Europe, spricht über sichere Stromversorgung und intelligente Stromnetze.
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- Smart Grid: Wie smart ist dieser Hochspannungsmast? (Ian Muttoo | flickr.com | CC BY-SA 2.0)
Bis zum Jahr 2022 will Deutschland alle Kernkraftwerke abgeschaltet haben. Das hat der Bundestag im Juni 2011 beschlossen. Wenn Deutschland komplett aus der Kernenergie aussteigt, dann muss es allerdings sein Energieversorgungssystem grundsätzlich umkrempeln.
Bisher kam Energie aus wenigen, zentralen Quellen. In Zukunft werden es viele, kleine, dezentrale sein, wie Windräder oder Blockheizkraftwerke. Diese Quellen bringen aber Probleme mit sich, so liefern sie nicht immer gleichmäßig viel Energie. Diese Umstellung birgt Risiken für die Sicherheit der Energieversorgung.
"Smart Grid" wird als Lösung für dieses Problem gehandelt, also intelligente Stromnetze, die alle Beteiligten – zum Beispiel Stromerzeuger, Stromspeicher und Stromverbraucher – verbinden.
Wie genau das aussehen könnte, was so ein Smart Grid leisten müsste und welche Probleme dafür noch zu lösen sind, darüber sprach Dietrich Graf, technischer Geschäftsführer von Vattenfall Europe, an der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Im Rahmen der Sommervorlesungen 2012 mit dem Titel "Die Energiewende: Handicap oder Chance?" sprach er am 8. Mai 2012 über "Sichere Stromversorgung – auch mit einem Smart Grid?"