Mittwoch, 22. Mai 2013

Hörsaal /

Energiewende IV Die Entdeckung des Higgs-Teilchens  

Ein Vortrag des Physikers Peter Schleper

Die Illustration zeigt den Zerfall eines fiktiven Higgs-Bosons.
Die Illustration zeigt den Zerfall eines fiktiven Higgs-Bosons. (picture alliance / dpa / Cern)

Auf der Suche nach den Grenzen der Physik.

Das Higgs-Teilchen, das man zunächst nur erahnt aber nie entdeckt hat, ist vermutlich nun endlich in Genf aufgetaucht: im Cern, dem riesigen Teilchenbeschleuniger.

Auch Peter Schleper, Professor für Elementarteilchen-Physik an der Universität Hamburg, hat dort mitgearbeitet. Er erklärt, dass Masse eine von vielen Energieformen ist und dass wir ohne Higgs-Teilchen mit Lichtgeschwindigkeit durch die Welt sausen würden.

Peter Schleper studierte in Aachen und wurde 1992 promoviert; die Habilitation erfolgte in Heidelberg, wo er auch als Assistent tätig war.

Neue Herausforderungen der Kosmologie

Seinen Vortrag "Das Higgs-Teilchen – eine Suche nach den Grenzen der Physik" hielt er an der Akademie der Wissenschaften in Hamburg als Auftakt zur Klausurtagung der Arbeitsgruppe "Neue Herausforderungen der Kosmologie“. Aufzeichnungsdatum war der 17. April 2012.



Weitere Vorträge dieser Reihe:

Energiewende I: Die Energie von morgen
Ferdi Schüth: "Peak Oil und Klimawandel – Herausforderungen für unsere Energiesystem"
(Hörsaal)

Energiewende II: Smarter Strom
Dietrich Graf, technischer Geschäftsführer von Vattenfall Europe, spricht über sichere Stromversorgung und intelligente Stromnetze.
(Hörsaal)

Energiewende III: Mikroalgen aus der Steckdose
Der Spezialist für Bioverfahrenstechnik Herbert Märkl erklärt, wie Mikroalgen zur Energieversorgung beitragen könnten.
(Hörsaal)

Energiewende V: Neue Risikotypen?
Ein Vortrag von Armin Grunwald
(Hörsaal)

Energiewende VI: Dritte Industrielle Revolution
Der US-amerikanischen Ökonomen Jeremy Rifkin referiert über "The Third Industrial Revolution"
(Hörsaal)

 

Weitere Berichte:

Die Spur des Gottesteilchens
Frank Grotelüschen erklärt, warum die Forscher am Cern ein noch nicht ganz gesichertes Ergebnis als Sensation feiern.
(Agenda vom 04.07.2012)

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