Energiewende V Neue Risikotypen?
Ein Vortrag des Physikers Armin Grunwald
Die ständige Verfügbarkeit von Strom und Wasser in Deutschland ist nicht selbstverständlich. In anderen Ländern sind Engpässe und Totalausfälle keine Seltenheit.
Wenn wir künftig unsere Hauptversorgung auf andere Energieträger umstellen, dann könnte auch hierzulande öfter mal das Licht ausgehen. So sieht das zumindest der Physiker Armin Grunwald. Vieles wird sich nach Ansicht des Experten in den kommenden Jahren auf diesem Gebiet ändern. Gesprochen hat Grunwald innerhalb einer Ringvorlesung der Universität Münster zum Thema "Nachhaltige Energieversorgung – neue Risikotypen?". Gehalten hat er seinen Vortrag am 12. Januar 2012.
Fachgebiet: Technikfolgenabschätzung
Armin Grunwald wurde 1960 in Soest geboren, hat an den Universitäten von Münster und Köln Physik studiert und 1987 promoviert. Zusätzlich studierte er Mathematik und Philosophie. 1998 wurde er in Marburg habilitiert. Unter anderem wirkte er danach als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft für Luft- und Raumfahrt. 1999 folgte die Berufung zum Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse, kurz ITAS in Karlsruhe. Auch hält er eine Professur an der Fakultät für Angewandte Wissenschaften der Universität Freiburg. Seit Januar 2002 ist er zudem Chef des Büros für Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages.
Der Vortrag wurde vom Campussender Radio Q aufgezeichnet im Rahmen der Ringvorlesung über "Risiko - Umgang mit Unsicherheit" des Zentrums für Wissenschaftstheorie in Kooperation mit dem Centrum für Bioethik.